Medienarbeit: Whitepaper – alles andere als ein Blatt weißes Papier
Als Weißbuch (engl. white paper) bezeichnet man ursprünglich die Regierungs-Veröffentlichung zu (außen-)diplomatischen Fragestellungen. Diese Akten werden in Deutschland in weißen Umschlägen veröffentlicht, daher der Name.
In den 1980er Jahren begann man in der Computerindustrie, in sogenannten Whitepaper technische Innovationen ausführlich zu erklären. Auf 10-15 Seiten werden darin Technik- und Leistungsangaben mit hoher Fachkompetenz und gleichzeitig verständlicher Sprache publiziert.
Inzwischen etablieren sich Whitepaper auch in anderen Branchen als wichtiges Kommunikationsinstrument. Ein Whitepaper bietet die Chance, Interessenten, Käufern und Kunden wertvolle Nutzwertinformationen zu einem erklärungsbedürftigen Produkt oder einer aufwändigen Dienstleistung an die Hand zu geben. Ein Whitepaper sollte journalistischen Grundregeln folgen und unbedingt auf Werbesprache verzichten. Ziel ist es, wertvolle sachliche Informationen zu liefern, um Kompetenz zu zeigen und Vertrauen aufzubauen.

