Eine offene Art des „Tagens“
Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, Tagungen und Seminare auch einmal anders als bislang üblich durchzuführen: eine davon ist die „Open Space“-Methode, die auf den Amerikaner Harrisson Owen zurückgeht. Sie kann bei Gruppenveranstaltungen von 10 bis zu 1.000 Personen angewendet werden. Kennzeichnend ist eine dynamische und selbst gestaltete Arbeitsweise im Plenum und in den Arbeitsgruppen. Es gibt keine vorbestimmte Gruppenzusammensetzung. Wer immer etwas zu einem Thema beitragen will, ist willkommen. Der Arbeitsverlauf und das Ergebnis sind dabei offen – Open Space setzt den zeitlichen Rahmen, innerhalb dessen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst entscheiden, wie lange sie an einem Thema arbeiten. Die Methode zielt auf eine Vielfalt an Ergebnissen. Diese werden am Ende der Veranstaltung priorisiert und in punkto Relevanz für die weitere Arbeit bzw. Wichtigkeit bewertet. Es empfiehlt sich, eine „Open Space“-Veranstaltung durch einen professionellen Moderator begleiten zu lassen.

