Veranstalter von Events fragen sich oft, ob und wenn ja, wie viel Geld von potenziellen Sponsoren eingenommen werden kann.

Die Höhe der Einnahmen definiert sich leider nicht durch die Kosten, die ein Event-Veranstalter hat. Vielmehr sind die gebotenen Leistungen für den Sponsor die Währung, die zählt.

Der Fachverband Sponsoring (FASPO) hat eine Konvention verabschiedet. Die FASPO-Konvention enthält praxisnahe Empfehlungen für die Ermittlung von Event- und Medienkontakten bei Sponsoringmaßnahmen sowie die Berechnung des Kosten-/Leistungsverhältnisses (Tausend-Kontakt-Preis) analog zur klassischen Werbung. Die Konvention ist gleichermaßen auf Sport-, Kultur- und Socialsponsoring anwendbar.

Maßgeblich ist der Tausend-Kontakt-Preis (TKP). Das ist die meistgebräuchliche Währung in der Werbung. Je tausend Kontakte ist ein gewisser Preis zu bezahlen, beispielsweise 10 Euro je tausend Kontakte. Bei zehn Millionen Kontakten betrüge dann der Sponsorbeitrag bei diesem Beispiel 100.000 Euro. Dies ist jedoch nur eine grobe Skizze. Die Berechnung ist in der Praxis wesentlich differenzierter.