Native Ads: Unauffällige Varianten der Werbung

Native Advertising: Die etwas andere Art der Werbung

Versehen mit einer verlockenden Schlagzeile und einem attraktiven Foto, sind redaktionell anmutende Alternativen zum schlichten Werbebanner recht effektiv.

Jeder Internetnutzer kennt das: über, unter und zwischen dem Inhalt, den man eigentlich sehen will, lachen einen bunte Werbebanner an. Manchmal dezent und damit erträglich. Aber manchmal blinkt und flackert es auch ziemlich aufdringlich. Und gänzlich penetrant sind Pop-up-Fenster, die sich unvermittelt ins Bild schieben und weggeklickt werden müssen.

Abhilfe schaffen hier so genannte Pop-up- oder Ad-Blocker, die sich als Erweiterung oder Plug-In bei allen gängigen Browsern installieren lassen. Sie unterdrücken einen Großteil der Werbeelemente und sorgen damit für ungestörteres Lesen und auch für schnellere Ladezeiten.

Werbung im Internet: Legitim, aber oft auch nervig

Das sehen Seitenbetreiber jedoch gar nicht gern, weil die Blocker ihre Werbeeinnahmen empfindlich reduzieren. Der Unmut ist nachvollziehbar, denn Werbung ist auch im Internet ein legitimes Mittel, um Kosten zu decken und Geld zu verdienen. Und mitunter ist sie auch ganz nützlich, insbesondere dann, wenn sie an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst ist.

Viele große Portale und professionelle Anbieter setzen technische Lösungen ein, die Ad-Blocker erkennen und den Seiteninhalt anpassen. Manchmal werden Nutzer nur höflich gebeten, den Blocker für diese spezielle Seite zu deaktivieren. Manchmal aber bleibt der Inhalt der Seite auch ausgeblendet, solange der Werbeblocker aktiv ist. Insofern sind Werbeblocker nicht nur ärgerlich für Seitenbetreiber, sondern auch für den Nutzer keine völlig befriedigende Lösung.

‘Native Advertising’ kommt unauffällig daher

Unaufdringlicher kommen Werbeelemente daher, die dem redaktionellen Inhalt täuschend ähnlich sehen. In Zeitungen und Magazinen spricht man von Advertorials, wenn es sich bei redaktionell aufgemachten Artikeln in Wirklichkeit um bezahlte Werbung – oder neudeutsch ‚Sponsored Content’ – handelt. Im Internet hat sich hierfür der Begriff „Native Advertising“ eingebürgert.

Auf diese unauffällige Variante der Werbung treffen Seitenbesucher häufig im Block „Das könnte Sie auch interessieren“ (siehe Foto) oder „Lesen Sie jetzt“, der auf vielen Seiten unter einem redaktionellen Beitrag zu finden ist. Neben Hinweisen auf weitere redaktionelle Beiträge werden hier gleich aussehende Elemente eingestreut, die auf externe Seiten der Werbekunden verlinken. Versehen mit einer verlockenden Schlagzeile und einem attraktiven Foto, sind diese Alternativen zum schlichten Werbebanner recht effektiv.

Werbung mit höherer Glaubwürdigkeit

Unabhängig vom Medium gilt jedoch: Schleichwerbung ist nicht erlaubt. Werbung muss als solche eindeutig gekennzeichnet sein. Das klingt auf den ersten Blick einfach und eindeutig, sorgt aber zum Beispiel in Bereichen des Product Placements oder Influencer Marketings in den Sozialen Medien immer wieder für zusätzlichen Klärungsbedarf. Wo der Nutzer im Internet auf Native Advertising stößt, ist deshalb der Hinweis „Anzeige“ nicht weit.

Für den Seitenbesucher ist diese Form der Werbung weniger aufdringlich. Da sie dem redaktionellen Content ähnelt, genießt sie zudem höhere Glaubwürdigkeit und Akzeptanz. Damit ist sie für Werbetreibende attraktiv.

Für unsere Kunden sorgt Mundo Marketing dafür, dass deren Werbebotschaft in geeigneter Form in einem geeigneten Umfeld erscheint. Wir erstellen die Inhalte (Text und Bilder) und buchen Advertorials bei den Media-Unternehmen und bei BloggerInnen.

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(Fotos: geralt / pixabay.com)