Was Sie bei einer Pressemitteilung beachten sollten

Eine Pressemitteilung informiert die Medien über Neuerungen in Unternehmen und Organisationen und sollte wie eine journalistische Nachricht verfasst sein. Dabei ist es wichtig, die so genannten sieben „Ws“ zu beachten.

Sie lauten: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Woher? Optimal ist es, den Text mit ein oder zwei kurzen Sätzen zu beginnen, die die wichtigsten W-Fragen beantworten. Sie bilden den Kern der Nachricht und werden durch weitere Fakten und Informationen ergänzt.

„Die Meldung muss auffallen“, sagt der Unternehmer und sucht nach einem möglichst knalligen Aufmacher für seine Pressemitteilung. Irgendetwas Provokantes wird gewünscht, eine stark überspitzte Aussage vielleicht. Oder die Anlehnung an aktuell brennende Themen.

Doch hier ist Fingerspitzengefühl gefragt: Die ganze Geschichte muss stimmig sein. Auf eine provokante Aussage im Head der Nachricht muss eine Meldung folgen, die den geschürten Erwartungen gerecht wird. Denn letztendlich zählt allein der Nachrichtenwert: Was ist neu, was ist wichtig und interessant – das sind die Fragen, die der Redakteur als erstes an eine Pressemeldung stellt.

Auch Journalisten müssen kreativ sein, um ihr Publikum zu erreichen und zum Lesen, Zuhören und Weiterklicken zu motivieren. Wer kreativ aufgearbeitete Themen bietet, hat daher gute Karten, in den Redaktionen wahrgenommen zu werden.

Wenn Pressemitteilungen im Papierkorb landen

Nicht jede Pressemitteilung geht den Weg, den ihr Absender sich wünscht. Die Gründe, warum Pressemitteilungen häufig im Papierkorb landen, sind vielfältig. An erster Stelle steht dabei der zu geringe Informationswert, dicht gefolgt von einer zu werblichen Anmutung und fehlender Bedeutung für die Zielgruppe.

Doch nicht nur die Inhalte spielen eine Rolle: Oftmals werden Pressemitteilungen unverständlich oder langweilig formuliert, in anderen Fällen sind sie entweder zu lang oder ohne aktuellen Bezug. Versuchen Sie beim nächsten Mal darauf zu achten, die genannten Fehler zu vermeiden. Dies ist zwar längst keine Garantie für eine Veröffentlichung, erhöht Ihre Chancen aber erheblich.

Bei der Pressearbeit gilt: Pressemitteilung immer mit Foto

Wer Pressemitteilungen verschickt, sollte auch immer passendes Bildmaterial für die Redaktionen anbieten. Man kann die Aussicht auf einen Abdruck oder eine Erwähnung deutlich erhöhen, wenn man der Redaktion die Arbeit erleichtert.

Am besten ist es, dass ein direkter Link zum Download der Bilder angeboten wird. Oder man versendet die Bilder gleich mit der E-Mail als Anhang. Das war früher zwar verpönt. Mittlerweile ist die Übertragungsgeschwindigkeit im Netz fast überall so groß, dass keine ärgerlich langen Ladezeiten bei den Redaktionen den Mail-Server blockieren. Trotzdem sollten die angehängten Bilder 1 MB nicht überschreiten.

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