1. Medien-Arbeit: Wenn Medien Falsches über Sie verbreiten
- Nicht immer hinnehmen muss man negative Berichterstattung in den Medien – vor allem wenn falsch dargestelt wird
Gute Medienarbeit besteht aus einem intensiven Dialog zwischen Unternehmen und den Redaktionen. Immer gleich die entsprechenden Mediengesetze zu zitieren, schafft keine gute Atmosphäre. Aber manchmal braucht man die Gesetze doch. Dies besonders dann, wenn über eine Person, ein Unternehmen oder ein Produkt Gegebenheiten wissentlich oder unwissentlich falsch dargestellt werden.
Zuerst sollte man überprüfen, ob es bei negativen Medienberichten überhaupt Sinn macht, tätig zu werden. Denn oftmals könnte man einen bereits „schlafenden Löwen“ wieder wecken.
Manchmal macht es sich auch gut, den entsprechenden Chefredakteur oder Redakteur anzurufen und ihn sachlich auf die Fehler in der Berichterstattung hinzuweisen. Dann kann man auf diesem Wege schnell und unkompliziert eine Korrektur zur Berichterstattung aushandeln.
Eine schärfere Waffe ist die Gegendarstellung. In den Landesmediengesetzen ist das Recht auf Gegendarstellung festgehalten. Im Gesetzestext ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt, wie man formal eine Gegendarstellung erwirkt.
Das letzte Mittel sollte dann der Gang zu einem spezialisierten Medien-Rechtsanwalt sein. Dieser kann prüfen, ob eine Einstweilige Verfügung Aussicht auf Erfolg hat.
2. Internet-Marketing: Die „Alten“ holen auf
- Neue Studien zeigen: Das Internet wird für ältere Menschen immer wichtiger
Wer das Internet für seine Marketing-Aktivitäten nutzte, hatte viele Jahre nur eine junge Zielgruppe vor Augen. Doch damit ist es vorbei: Die „Alten“, also Menschen über 50 Jahre, haben deutlich aufgeholt. In der Altersgruppe 50-59 Jahre sind mittlerweile schon über 76 % Internet-Nutzer. Bei den über 60-Jährigen immerhin schon knapp 40 %.
Damit ist das Internet jetzt ein ganz normales Medium für alle Altersgruppen. Wer im Web oder über das Web Geschäfte machen möchte, sollte dies bei seinen Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen berücksichtigen.
Die Zahlen entstammen der ARD/ZDF Online-Studien 2012. Wer mehr darüber erfahren möchte, erfährt viele weitere spannende Details in dem PDF aus Media Perspektiven 7-8 / 2012.
Weitere Tipps zum Internet-Marketing
3. Direkt-Marketing: Ich bekomme zu viele …
- E-Newsletter schaffen Aufmerksamkeit, vorausgesetzt die Inhalte stimmen
„Ach, ich bekomme zu viele E-Mails, zu viele Werbebriefe, alles viel zu viel…“. So sprach uns ein Geschäftsführer neulich an und meinte: „E-Mail-Marketing – das bringt doch nichts. Newsletter liest doch keiner mehr.“
Richtig: Es gibt viele E-Newsletter und auch Werbebriefe per Post. Doch daraus zu schließen, dass dies alles „nichts bringe“, ist mehr als einfältig.
Richtig ist, dass langweilige und unwichtige E-Newsletter nichts bringen. Kein Mensch interessiert sich für die Profanitäten aus den Unternehmen und schon gar nicht für aufdringliches Eigenlob und auch nicht für das hundertste so genannte „Sonderangebot“, von dem schon jeder weiß, dass es keines ist.
Aber wer seine Kunden und Interessenten ernst und wichtig nimmt, der teilt ihnen mit, was diesen ernst und wichtig ist. Relevanz ist das Stichwort. Wer Kunden in einem E-Newsletter Mehrwert und Nutzen bietet, wird mit Aufmerksamkeit belohnt. Und Aufmerksamkeit bringt immer etwas. Vielleicht sogar neuen Umsatz.
Weitere Tipps zum Direkt-Marketing
4. Medien-Arbeit: Wie viele Tageszeitungen es gibt
- Spannendes Thema: Wie viele Presse-Erzeugnisse gibt es in Deutschland
In Deutschland gibt es bei Tageszeitungen 133 Vollredaktionen (Kernredaktionen) mit 1.509 Lokalausgaben. Das hat der Bonner Professor Walter J. Schütz herausgefunden. Seit Jahrzehnten beobachtet und zählt er Presse-Erzeugnisse an bestimmten Stichtagen. Wie er das macht und mit welcher Leidenschaft er zählt, das hat die renommierte Hamburger Journalistin Sylvia Lott in einem kurzweiligen Porträt in dem Wirtschaftsmagazin brand eins beschrieben.
Lesenswert für alle, die sich für „Medien“ interessieren:
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